Meine Reise durch den Psalm 23 Verse 1 und 2

Psalm 23
1 Ein Psalm. Von David.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
2 Er lagert mich auf grünen Auen,
er führt mich zu stillen Wassern.

 

1„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“
Was für eine Zuversicht, die David am Anfang dieses Textes schreibt!
Er schreibt nicht:“Ich hoffe, dass der Herr mein Hirte ist.“ Er schreibt:“Der Herr IST mein Hirte.“
Die Konsequenz, das Gott unser Hirte ist, beschreibt David als ein Leben in der Gewissheit, keinen Mangel zu erfahren.
Wie gut ist es, wenn wir in diesem Glauben verankert sind!
Wir wissen nicht, was morgen kommen wird, jedoch wissen wir, dass Gott unser Hirte ist und wir deshalb keinen Mangel fürchten müssen.
Bei Gott finden wir Schutz, Führung, Versorgung und Leben.

 

2 Er lagert mich auf grünen Auen,
er führt mich zu stillen Wassern.
Er lagert mich auf [grünen Auen,…]:
Im hebräischen Urtext bedeutet dies: „náwáh“: „Wohnung“, „Stätte“ oder „Weideplatz“ und stammt von: : „náwáh“: „zum Ziel kommen“ oder „preisen“.

 

… er [führt mich…] Im hebräischen Urtext:“geleiten“, „führen“, „versorgen“, „langsam weiterziehen“.

 

…zu [stillen Wassern…] Im hebräischen Urtext:„Ruheplatz“,“Rastplatz“,“Ruhe“. Von: „Sich niederlassen, ruhen.“

 

Ich habe auf der Basis dieser hebräischen Bedeutungen die beiden Verse folgendermaßen frei als Gebet übersetzt:

 

„Vater, du bist auch heute wie ein guter Hirte in meinem Leben. Deshalb muss ich keinen Mangel fürchten. Bei Dir ist Leben und Versorgung für mich.
Auf meinem Weg zum Ziel, zu dem Du mich führst, gibst du mir Momente, in denen ich langsam gehen und ruhen kann. Du versorgst mich auf meiner Reise.
Du zeigst mir Orte der Ruhe und führst mich auf meinem Lebensweg in einem guten Tempo ans Ziel.
Dafür danke ich Dir und preise Dich.“
In Jesu Namen
Amen

 

Euer Jonas



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